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Funktionell-medizinische Therapieoptionen

Wir betreiben die Kunst der funktionellen Medizin

Immer wieder gibt es in der täglichen orthopädischen Praxis Patienten mit ganz speziellen medizinischen Fragestellungen, bei denen man mit den Standardtherapiemethoden nicht ausreichend erfolgreich ist und die Patienten eine lange Leidenskarriere erleben. Häufig wird diese Leidenskarriere dann mit einer gewissen Psychiatrisierung der Erkrankung – entweder durch den behandelnden Arzt oder den Patienten selbst – intensiviert und verschlimmert. Zu diesen Krankheitsbildern zählen unter anderem die Fibromyalgie sowie chronische Schmerzzustände (z.B. chronical regional pain syndrom – CRPS), die steife Schulter („frozen shoulder“), steife Gelenke infolge Arthrofibrose (häufig nach Implantation einer Knieendoprothese) sowie der Zustand nach Schleudertrauma. Da wir Patienten behandeln und nicht nur medizinische Fälle werden wir aber auch mit deutlich mehr chronischen Erkrankungen konfrontiert, die außerhalb des eigentlichen Facharztgebietes Orthopädie und Unfallchirurgie liegen.  Hier sind v.a. neurologisch-psychiatrische und internistische Krankheitsbilder wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Arterielle Hypertonie, Morbus Parkinson und Zustand nach Schlaganfall als Beispiel zu nennen.

Für alle diese Erkrankungen haben wir mit unserem erweiterten wissenschaftsbasierten funktionell-medizinischen Krankheitsverständnis therapeutische Ansätze, die zwar derzeit von der universitär eingebildeten Medizin nicht immer restlos im Facharztstandard akzeptiert sein mögen, die jedoch unterstützend zu Standardtherapien wissenschaftsbasierte neue Therapieansätze darstellen und individuell im Einzelfall den Therapiedurchbruch bringen können. Dabei helfen uns die Folgenden dargestellten therapeutischen Ansätze.

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt. (Hippokrates von Kos 460v.Ch. – 370v.Chr.)

Die systemische Laser-Therapie

Endovaskuläre Biophotonen-Therapie

Spezifische Laserfarben für spezifische Medizinprobleme

Nachdem schon länger bekannt war, dass mittels fokussiertem Laserlicht biologische Wirkungen therapeutische nutzbar sind, stand man aber immer vor dem Problem, dass bei Biophotonentherapie von außen nur mit den Laserfarben rot und infrarot therapiert werden konnte, da alle anderen Farben durch die Haut weggefiltert wurden. Damit ließen sich zwar auch schon viele – vorwiegend orthopädische – Krankheiten therapeutisch erfolgreich angehen, aber systemisch konnte damit noch keine ausreichende Wirksamkeit erreicht werden. Wissenschaftlich in der damaligen Sowjetunion waren die Ersten, die bereits in den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts systemischer Krankheitsbilder durch Laser therapierten, die wie bei einer Infusion das Blut in einer Vene bestrahlten. Damit erweiterte sich die Lasertherapie wesentlich in den Bereich der inneren Medizin. Durch technologische Weiterentwicklung und vertiefte medizinische Forschung stehen uns heute mehrere Laserfarben für eine spezifische individuelle Therapie zur Verfügung, die alle über spezielle Laserkatheter in die Vene eingestrahlt werden können und damit Möglichkeiten zur sanften systemischen Therapie bieten.

Fibromyalgie, chronische Schmerzzustände, chronische Infektionen, chronische Entzündungen, länger andauernde Erschöpfungszustände (Fatigue) sowie Störungen des Immunsystems sind neben anderen primäre Indikationen zur Durchführung dieser Therapie. Die therapeutische Kombination mit der IHHT verbessert die Ergebnisse nochmals wesentlich.

Die fokussierte Laser-Therapie

Interstitielle Biophotonen-Therapie

Das Licht unter die Haut bringen.

Bei der orthopädischen Biophotonentherapie bestand immer das Problem, dass bei Biophotonentherapie von außen nur mit den Laserfarben rot und infrarot therapiert werden konnte, da alle anderen Farben durch die Haut weggefiltert wurden. Damit waren zwar auch schon deutliche therapeutische Wirkungen möglich, insbesondere bei oberflächlich gelegenen Problembereichen wie zum Beispiel Tennis-Ellenbogen oder Achillessehnenproblemen, aber eine Biophotonentherapie einer Wirbelsäulen-Nervenwurzel oder eine großen Gelenkes war so nicht möglich. Mit der Möglichkeit, ähnlich einer Infiltrationstherapie von Gelenken und der Wirbelsäule, eine Spezialnadel  an die erkrankte tiefliegende Struktur zu bringen und anschließend über einen Spezialkatheter das Laserlicht an diese Struktur einzustrahlen, eröffnet sich die Möglichkeit zur interstitiellen Biophotonentherapie von tieferen Strukturen. Unser Biophotonentherapiesystem ist technisch und hygienisch für diese Therapieform optimiert und behördlich zugelassen. Ähnlich der endovaskulären Therapie stehen nun alle aktuell technisch verfügbaren Laserfarben therapeutisch zur Verfügung.

Arthrose großer Gelenke, Bandscheibenvorfälle, aber auch insbesondere entzündlich Veränderungen orthopädischer Gewebe wie zum Beispiel frozen shoulder und Arthrofibrose sind 1A-Indikationen zur Durchführung dieser Therapieform.

Lasertherapie des zentralen Nervensystems

Transkranielle Photobiomodulations-Therapie

Ein interessanter zusätzlicher zukunftsweisender Therapieansatz für neurologische Krankheitsbilder

Die transkranielle Biophotonen-Therapie ist die Anwendung von rotem und infrarotem Low-Level-Laserlicht auf das Gehirn. Diese bei korrekter Anwendung nebenwirkungsfreie Therapieform wird dabei von außen appliziert ohne dass irgendwelche Nadeln in den Kopfbereich eingestochen werden müssen. Vielmehr ist es eine sanfte Therapieform, die eine ganzheitliche Behandlung von neurologisch-psychiatrischen Krankheitsbildern als Ergänzung zu Leitlinien-Therapien ermöglicht. Während die wissenschaftliche Bewertung innerhalb der universitär eingebildeten Medizin noch nicht abgeschlossen ist, liegen mittlerweile vielversprechende Daten für den Einsatz dieser Therapie vor. Bei der Therapie sitzt der Patient entspannt in einem bequemen Therapiesessel. Nachfolgend wird ihm ein schmerzloser Kopfring aufgesetzt, der individuell angepasst werden kann. An diesen Ring können dann die einzelnen Laserfasern so angebracht werden, dass individuell spezifische Kopfareale bestrahlt werden können.  Nach der Anpassung erfolgt eine Bestrahlung von ca. 20-30 Minuten, die absolut schmerzfrei ist und wiederholt werden sollte.

Depressionen, Neuroinflammation, M. Parkinson, Multiple Sklerose sind neben anderen dankbare Diagnosekomplexe, bei der sich der individuelle Therapieversuch mittels nebenwirkungsfreier transkranieller Photobiomodulations-Therapie in Ergänzung zu sonstigen Therapieformen lohnt.

Der Licht-Klassiker

Externe Biophotonen-Therapie

Heilung programmieren

Die Akupunktur ist eine von fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und entwickelte sich auf der Grundlage der Erfahrung, dass die Einwirkung spitzer Gegenstände auf den Körper Beschwerden lindern kann. Diese Beobachtung im Kontext der im alten China sich verbreitenden Naturphilosophie mit den Grundtheorien der Yin- Yang- und der 5 Wandlungsphasen-Lehre formierte sich zu einem System einer bewährten Erfahrungsheilkunde. Bei dieser steht nicht eine einzelne Krankheit oder Ursache im Vordergrund, sondern der TCM-Arzt sucht nach dem „Muster der Disharmonie“, welches sich auf alle Organe auswirkt und dann in unterschiedlichen Beschwerden manifestiert. Nach dem Erkennen dieses Disharmoniemusters wird über das Setzen von Akupunkturnadeln quasi Gesundheit neu programmiert.

Anstatt mit Akupunkturnadeln kann auch mit Laserlicht akupunktiert werden. Darüber hinaus können spezifische eigene biologische therapeutische Wirkungen bei einer „Laserdusche“ (Entzündungshemmung, Schwellungsreduktion, biologische Regeneration, Förderung der zellulär-mitochondrialen Energiegewinnung) intendiert und genutzt werden.

Atmen Sie sich gesund!

Intermittierende Hypoxie-Hyperoxie-Therapie – IHHT

Sanfte Mitochondrientherapie mit Nobelpreis

Möchte man spezifisch die zelluläre ATP-Energieproduktion steigern, wird man zunächst die orthomolekulare Makro- und Mikronährstoffversorgung der Zellen optimieren. Weiterhin kann über moderates körperliches Training eine Verbesserung der ATP-Produktion leicht erhöht werden. Weitere spezifische Therapieformen standen aber lange Zeit nicht zur Verfügung. Dank der Grundlagenarbeit sowjetischer und nachfolgend russischer und ukrainischer Forscher steht seit einigen Jahren aber mit der Intermittierenden Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) dafür eine sanfte aber nachhaltige Therapieform zur Verfügung. Die wechselnde Sauerstoffkonzentration wird bei der IHHT nur als zellulärer Reiz eingesetzt und bewirkt die spezifischen zellulären Veränderungen zur verbesserten Sauerstoffverwertung, Umstellung auf Fettverbrennung, Optimierung des zellulären Stoffwechsel, Verbesserung der ATP-Produktion und Optimierung der mitochondrialen Funktionen. Die Therapie ist eine Sequenztherapie von 10-20 Sitzungen von ca. 30-40Minuten und kann mit anderen Therapien gut kombiniert werden. Für die Beschreibung der molekularen Wirkungsgrundlagen von Hypoxiewirkungen – damit einer der wesentlichen Therapiegrundlagen der IHHT – wurde 2019 der Nobelpreis für Medizin verliehen.

Alle Symptome und Diagnosen, die mit einem Mangel an ATP verbunden sind, lohnen einen individuellen Therapieversuch mittels IHHT.

Kausale Therapie mit Heilströmen

Die Axomera-Therapie

Erkenntnisse aus der Biologie des Axolotls für die Schmerzreduktion und Heilung des Menschen.

Bei der Axomera-Therapie wird durch einen Mikroprozessor ein undulierender unipolarer Strom im Mikroamperebereich erzeugt und patientenindividuell geregelt, der mit Hilfe von feinen elektrischen Sonden punktgenau an das erkrankte Gewebe platziert wird. Hierbei werden für den Menschen adaptierte elektrische Felder in der Dimension zellulärer und transepithelialer Potentiale generiert, die ähnlich auch während der Regenerationsphase des Axolotls gemessen werden können. Diese schmerzfreien Heilströme sollen somit nicht primär Schmerzen reduzieren, sondern die Heilung des behandelten Gewebes induzieren. Dafür ist es wichtig, dass die elektrischen Sonden – für die klassische Akupunkturnadeln benutzt werden – exakt platziert werden. Mittels eines Tastinstruments kann das zu behandelnde Gebiet behutsam abgetastet werden. Die spätere Punktionsstelle zeigt sich durch einen veränderten Hautwiderstand, an dem das Tastinstrument kurz „kleben“ bleiben wird. An dieser Stelle wird dann die Akupunkturnadel eingepiekst und der Heilstrom anstellt.

Diese Serientherapie mit 3-6 Therapiesitzungen kann mit vielen anderen Therapieformen kombiniert werden. Die Axomera-Therapie bersitzt eine breite Indikationsliste von behandelbaren Erkrankungen.

Der ganzheitlicher sanfte Therapieansatz!

Osteopathie und manuelle Medizin

Behandlung kommt von Hand anlegen

Viele Krankheiten sind Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme und Organe des Körpers. Bei einer Osteopathiebehandlung wird deshalb nicht ein einzelnes Symptom therapiert. Ziel ist es vielmehr, in ganzheitlicher Art und Weise die Funktionsstörungen und Blockaden zu beseitigen, die eine Krankheit begünstigen, sie herbeigeführt haben oder fortdauern lassen. Dem Körper wird geholfen, seine Gesundheit selbst wiederzuerlangen.

Osteopathie ist ein Diagnose- und Therapiekonzept, bei dem der Behandler seine Hände für einen individuellen patientenzentrierten Ansatz gebraucht. Es ist also ein manualmedizinisches Verfahren. Die Osteopathie kann als alleinige Therapie oder auch als Ergänzung zu weiteren Therapien aus dem medikamentösen und physikalischen Therapiebereich durchgeführt werden.

Besondere Qualifikation und vertieftes Interesse besitzt Dr. Bethke bei der osteopathisch-manualtherapeutischen Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern.

Als gesicherte Wirkungen gelten in der informierten Wissenschaft die Therapieaspekte Entzündungshemmung, Schmerzlinderung, Knorpelschutz, Abschwellung von bedrängten und gereizten Nervenwurzeln. Damit sind die Haupteinsatzgebiete Arthrosen (z.B. Facettengelenksarthrose), Bandscheibenvorfälle und Entzündungen von Nervenwurzeln.

Die Kombination macht es…

Orthomolekulare Therapie, Infusionen and more

Individualität. Exzellenz. Begeisterung!

Wir kombinieren die darstellten Therapieformen gerne mit einer Auswahl therapeutisch wirksamen sonstigen Therapieansätzen. Beispiele für diese Therapieformen sind unter anderem:

  • Ketogene Ernährungstherapie auf Zeit
  • Orthomolekulare Therapie
  • Infusionstherapie mit spezifischen Infusionsmischungen
  • Orale medikamentöse Therapie
  • Funktionelle Trainingstherapie
  • Muskelentspannungstherapie
  • Externe Therapieangebote