Schleudertrauma
Das war zu viel für den Nacken...
Das klassische Schleudertrauma infolge Auffahrunfall führt häufig zu einem abrupten Abstoppen des verhältnismäßig schweren Kopfes und damit zu einer Überlastung der Strukturen der Halswirbelsäule. In der akut durchgeführten vollständigen Diagnostik mittels klinischer Untersuchung, Röntgen und MRT lassen sich aber (glückerweise) keine strukturelle Schäden feststellen. Die Ursache liegt vielmehr in einer funktionellen Störung der Kopfgelenkregion, die im Enddefekt zu einem ähnlichen Krankheitsbild wie die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) führt.
Übliche therapeutische Ansätze sind neben schmerzfrei durchgeführter Physiotherapie und Maßnahmen der Physikalischen Therapie häufig psychotherapeutische Ansätze. Häufig erbringen diese Therapieansätze aber nur ungenügende Resultate, die Beschwerden bleiben, die Psychiatrisierung nimmt zu!
Aus Sicht der Funktionellen Medizin muss neben manuellen Therapien der Nackenregion unbedingt eine Korrektur der craniomandibulären Dysfunktion erfolgen. Dafür ist das individuelle Anfertigen einer Occlusionsschiene in Zusammenarbeit mit einer Zahnärztin (die in unserem Fall zu uns in die Praxis kommt) notwendig. Eine Reizung der Nackenregion lässt sich dann im Weiteren als individuellen Therapieversuch häufig mit Biophotonentherapie und Axomera-Therapie sowie weiteren individuellen Therapiebestandteilen therapeutisch angehen.
Die vorgeschlagene Therapie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, kann aber derzeit nicht als aktueller universitätsmedizinsicher Facharztstandard gelten (dieser hinkt sehr häufig zeitlich stark hinterer!) und ist damit als individueller Therapieversuch auf dem Boden wissenschaftlicher Zusammenhänge zu werten.
Unser Therapieprogramm für Schleudertrauma
Osteopathie
Occlusionsschiene
Biophotonentherapie
Axomera-Therapie
Orthomolekulare Therapie
Funktionelle Trainingstherapie
Ggf. Infusionstherapie
Unser Therapieansatz bei Schleudertrauma
Beim Schleudertrauma liegt die Hauptproblematik in den Kopfgelenken. Dieser oberste Teil der Halswirbelsäule trägt nicht nur den schweren Kopf sondern ist in Kombination mit der suboccipitalen Muskulatur des Nackens gleichzeitig ein Sinnes- und Messorgans, welches dem Körper die Stellung des Kopfes zum Rumpf vermittelt. Gleichzeitig bestehen Verschaltungen zu Augen und Gleichgewichtsorgan und Kiefermuskulatur. Im Rahmen des Schleudertraumas kommt es zwar häufig nicht zu echten strukturellen Verletzungen, aber infolge der plötzlichen Krafteinleitung wird eine Störung der sensomotorischen Messergebnisse der Kopfgelenke verursacht, die nachfolgend zu den typischen Beschwerden des Schleudertraumas führt. Infolge der häufig unauffälligen Röntgen- und MRT-Befunde und des häufigen mangelnden Wissens um die sensomotorische Verschaltung begegnen leide die Patienten häufig ärztlichem Unverständnis und der Unterstellung, dass sie nur Schmerzgelder kassieren wollten.
Therapeutisch müssen die Kopfgelenke mittels Osteopathie quasi wieder geeicht werden und wieder korrekte Messergebnisse zu erbringen. Eine Axomeratherapie erlaubt es, gezielt Heilströme im Nackenbereich zu applizieren. Eine individuell angefertigte Occlusionsschiene behandelt nachhaltig die craniomandibuläre Dysfunktion.
