Fibromyalgie und chronische Schmerzsyndrome
Wenn der Schmerz seinen physiologischen Sinn verloren hat
Die exakten Ursachen der Fibromyalgie sind gemäß offizieller universitätsmedizinischer Sichtweise derzeit noch nicht wissenschaftlich geklärt. Es wird von einer funktionellen Fehlfunktion in der Schmerzverarbeitung des zentralen Nervensystems ausgegangen.
Übliche therapeutische Ansätze sind Physiotherapie, Maßnahmen der Physikalischen Therapie, Psychotherapie, medikamentöse Therapieversuche und Patientenschulung. Häufig erbringen diese Therapieansätze aber nur ungenügende Resultate, der Schmerz bleibt, die Psychiatrisierung des Krankheitsbildes nimmt zu!
Aus Sicht der Funktionellen Medizin sind Ursachen der Fibromyalgie und chronischer Schmerzen neben anderen Faktoren häufig Störungen der mitochondrialen Funktion und des zellulären Stoffwechsels. Diese lassen sich – in Ergänzung der anderen erwähnten Therapien – als individueller Therapieversuch häufig mit einer Kombination aus Intermittierender Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) und endovaskulärer Biophotonentherapie sowie weiteren individuellen Therapiebestandteilen therapeutisch angehen.
Die vorgeschlagene Therapie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, kann aber derzeit nicht als aktueller universitätsmedizinischer Facharztstandard gelten (dieser hinkt sehr häufig zeitlich stark hinterher!) und ist damit als individueller Therapieversuch auf dem Boden wissenschaftlicher Zusammenhänge zu werten.
Unser Therapieprogramm für Fibromyalgie und chronische Schmerzsyndrome
Endovaskuläre Biophotonentherapie
Intermittierende Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT)
Axomera-Therapie
Orthomolekulare Therapie
Funktionelle Trainingstherapie
Ggf. Infusionstherapie
Unser Therapieansatz bei Fibromyalgie und chronischen Schmerzen
Der gesamte Mensch, jedes Organ, jedes Gewebe besteht aus einzelnen Zellen. Die meisten menschlichen Zellen besitzen eine Zellmembran, einen Zellkern und Mitochondrien. Unterschiedlich sind dann die weiteren Zellorganellen, je nach Gewebe und Arbeitsauftrag. Alle Zellen brauchen aber Energie, vorrangig in der „Währung“ Adenosintriphosphat (ATP).
Sind Störungen in dieser Energieproduktion vorhanden, können wichtige Zellfunktionen nicht durchgeführt werden. Ähnlich einem Fehlen von Geldmitteln in einem öffentlichen Haushalt bei deutlichem ständigem Sanierungsbedarf, können dann nicht alle zellulären Erneuerungs- und Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden, es wird auf Verschleiß gefahren und in „Notprogramme“ geschaltet. Die zu wenig vorhandene Energie kann nur in die wichtigsten Aufgaben gesteckt werden, es bleiben Defizite übrig. So wie man solch ein Investitionsbild nach einiger Zeit im öffentlichen Raum bemerken würde, kann man auch den chronischen Schmerz als Ausdruck dieses Notprogramms werten. Hauptenergieverbraucher sind dabei vor allem Gehirn und zentrales Nervensystem, was mit der aktuellen universitätsmedizinischen Angabe, dass es sich um eine „Fehlfunktion in der Schmerzverarbeitung des zentralen Nervensystems“ handeln würde, in Deckung zu bringen ist.
Therapeutische Aufgabe ist es also, die mitochondriale Energiegewinnung zu steigern, damit wieder für alle Ansprüche entsprechende ATP-Mengen zur Verfügung gestellt werden können. Hier stehen mit der endovaskulären Biophotonentherapie und der intermittierenden Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) zwei exzellente Therapiemethoden ohne wesentliches Nebenwirkungspotential zur Verfügung, wobei aus unserer Sicht insbesondere die Kombination mehr ist als eine Summe der einzelnen Therapiewirkungen. Die Axomera-Therapie gestattet es zusätzlich, in besonders betroffenen Körperabschnitten quasi als „Nothilfeprogramm“ zusätzlich therapeutisch ergänzend tätig zu werden.
Eine optimale orthomolekulare Therapie (ggf. mit Unterstützung als Infusionstherapie) in Verbindung mit anschließender funktioneller Trainingstherapie zur individuellen Faszientherapie und zum nachhaltigen Mitochondrientraining ergänzt den therapeutischen Ansatz.
