Arthrosefibrose

Wenn der Schraubstock das Gelenk einschränkt

Die Arthrofibrose ist eine Gelenkversteifung, die meist nach schweren Verletzungen oder Gelenkoperationen (sehr häufig ist dabei das Kniegelenk nach Implantation einer Knietotalendoprothese betroffen) auftritt und Folge einer gestörten Wundheilung mit überschießender Narbenbildung ist. Neben Operationen können aber auch Entzündungen, Infektionen, Verletzungen, Einblutungen, zu aggressive physiotherapeutische Mobilisierung oder auch starke und anhaltende Schmerzreize mit pathologischer Aktivierung des vegetativen Nervensystems für dieses Krankheitsbild verantwortlich sein. Die Betroffenen erleben ein typisches „Schraubstockgefühl“, als ob die Extremität wie in einem Schraubstock zusammengepresst wird, daraus resultierend eine typische Bewegungseinschränkung des betroffenen Gelenkes sowie Schmerzen und typische Entzündungszeichen.

Übliche therapeutische Ansätze sind schmerzfrei durchgeführte Physiotherapie, Maßnahmen der Physikalischen Therapie (v.a. Lymphdrainage) und versuchsweise medikamentöse Therapie. Häufig erbringen diese Therapieansätze aber nur ungenügende Resultate, der Schmerz und die Bewegungseinschränkung bleibt, die Stimmung sinkt!

Aus Sicht der Funktionellen Medizin sind Ursachen der Arthrofibrose neben anderen Faktoren häufig Störungen der mitochondrialen Funktion und des zellulären Stoffwechsel. Diese lassen sich – in Ergänzung der anderen erwähnten Therapien – als individuellen Therapieversuch häufig mit einer Kombination aus Intermittierender Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) und endovaskulärer Biophotonentherapie sowie weiteren individuellen Therapiebestandteilen therapeutisch angehen.

Die vorgeschlagene Therapie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, kann aber derzeit nicht als aktueller universitätsmedizinsicher Facharztstandard gelten (dieser hinkt sehr häufig zeitlich stark hinterer!) und ist damit als individueller Therapieversuch auf dem Boden wissenschaftlicher Zusammenhänge zu werten.

„Schmerzfrei, entspannt und mobil, Ihr Lächeln ist unser Ziel“.

Unser Therapieprogramm für Arthrofibrose

Endovaskuläre Biophotonentherapie

Intermittierende Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT)

Axomera-Therapie

Orthomolekulare Therapie

Funktionelle Trainingstherapie

Ggf. Infusionstherapie

Unser Therapieansatz bei Arthrofibrose

Bei der Arthrofibrose braucht es immer ein auslösendes Ereignis, ob eine Operation, Entzündungen, chronische Infektionen, Verletzungen oder aber auch anhaltende Schmerzreize. Diese führen zu einer Fehlregulation der Wundheilung mit spezifischen Entgleisungen der entsprechenden Gewebshormone und damit Förderung weiterer Entzündung und in der Folge Fibrosierung und weitere Versteifung. Das entsprechende Verständnis der Krankheitsentstehung auf der zellulären Ebene hat sich erst in den letzten Jahren verändert und erlaubt nun neue therapeutische Ansätze.

Therapeutische Aufgabe ist es also, die Fehlregulation des Wundheilungsprozesses zu stoppen, die entzündlichen Reaktionen herunterzufahren und für eine Gewebsausheilung zu sorgen. Hier stehen mit der endovaskulären Biophotonentherapie und der intermittierenden Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) zwei exzellente Therapiemethoden ohne wesentliches Nebenwirkungspotential zur Verfügung, wobei aus unserer Sicht insbesondere die Kombination mehr ist als eine Summe der einzelnen Therapiewirkungen. Die Axomera-Therapie gestattet es zusätzlich, in besonders betroffenen Körperabschnitten quasi als „Nothilfeprogramm“ zusätzlich therapeutisch ergänzend tätig zu werden.

Eine optimale orthomolekulare Therapie (ggf. mit Unterstützung als Infusionstherapie) in Verbindung mit anschließender funktioneller Trainingstherapie zur individuellen Faszientherapie und zum nachhaltigen Mitochondrientraining ergänzt den therapeutischen Ansatz.“